BUBENLIEDER | monkey, 2006

01. weiter als heiligenstadt
02. herr jesus
03. lusthauswasser
04. alt wien
05. eine harte alte
06. zollhaus
07. opel vorm haus
08. schmerzen im schädel
09. um das
10. bubenlied
11. rita
12. unsere kleine anna
13. nix erleichterung
14. retour vom mond

limitierte erstauflage mit DVD:
flussnummern - ernst molden live in kritzendorf.

ein film von jürgen moors

pressestimmen:

"ernst molden, begnadeter short-storyteller mit lebensmittelpunkt wien, vermittelt mit raunendem sprechgesang, singender gitarre und mundharmonien eine mystische ahnung davon, was denn den sinn des lebens ausmachen könnte."
thomas weber, the gap

"mit rauer stimme und exzellenter gitarre - von liebreizend verspielter akustischer version ("herr jesus") über elektrisch hintergründig verzerrte dunkelheit ("lusthauswasser") bis zum delta ("eine harte alte") - inszeniert ernst molden seine literarisch, musikalischen kleinode in bislang nicht gehörter, eindringlicher art undweise."
dietmar hoscher, concerto

"ich habe ernst moldens BUBENLIEDER gehört. die ist nicht schlecht, aber NIX ERLEICHTERUNG, das dreizehnte lied darauf, gehört zu den schönsten liedern, die ich dieses jahr gehört habe; wieder und wieder. da wünscht sich einer auch ein einfacheres leben und einfachere antworten und findet sie nicht und sucht halt weiter. und das hat so eine klare, saubere poesie ... die wirkt sofort."
doris knecht, kurier, 26.12.06

"ambros, fendrich und co mögen im paralleluniversum der seitenblicke täglich aus der kiste grinsen und damit österreichischen pop desavouieren, molden belegt, dass es längst andere und bessere wirklichkeiten gibt."
karl fluch, der standard, 22.12.06

"kluge schräge, poetische texte, mit brummiger stimme in wienerischem hochdeutsch zur gitarre vorgetragen. vergleiche mit dylan oder cohen gibt es häufig, aber molden kann auf eine andere art großartig 'nicht' singen. tolles album!"
guido tartarotti, kurier, 17.12.06

"mit seiner neuen cd legt der wiener autor und liedermacher seine bisher stimmigste arbeit in sachen annäherung internationaler songwriter-formate an das wiener idiom vor. mit schlanker besetzung gelingen dem raubeinig gegen die melancholischen melodien ansingenden molden schöne und zeitlose betrachtungen zwischen katerstimmung, einem watschen verteilenden jesus und jenem lebensüberdruss, der einen mitunter weit über die stadtgrenzen hinaus zur mutter gottes in die lourdes-grotte von maria-gugging treibt."
christian schachinger, der standard, 15.12.06

"wie nur wenigen gelingt es ernst molden, literatur und musik zu kleinen kunstwerken zu verbinden. seine songs erschaffen gewissermaßen parallelwelten, sie sind wie surreale kurzfilme, die dennoch vom hier und jetzt erzählen."
klaus totzler, orf, zeit im bild, 04.12.06

"man tut sich gar nicht so leicht, die qualitäten, feinheiten und besonderheiten des oeuvres zu benennen. dass es sie gibt, in einem beinahe schon bestürzenden maß (wie konnte man solch ein original bislang, eventuell auch nur ansatzweise, überhören?), ist evident. nachzuempfinden mit und in jedem einzelnen dieser blues-infizierten, lyriktrunkenen, elektrifizierten chansons von der (all)täglichen neu(er)findung der welt."
walter gröbchen, monkey music, oktober 06

"ernst molden wurde im laufe der jahre vom großartigen autor zum noch besseren wiener musiker und liederschreiber mit einer selten gewordenen eigenständigkeit. war es am beginn das 'dreckige' gitarrenspiel, das den liedern in kombination mit der tiefen stimme den besonderen charme verlieh, so ist es mittlerweile das gesamtbild seiner musikalischen darbietung. mit seinem neuen produzenten kalle laar sind stimmige lieder entstanden, voller wiener blues, hochdeutsch gehalten, aber doch zutiefst wienerisch. BUBENLIEDER ist die passende bezeichnung für diese art von liedern. unterstrichen und extrem aufgewertet wird dieses album durch die beiliegende bonus dvd. sie ist ein wahres juwel für den musikfreund (... ich habe jahrelang auf so etwas gewartet). sie zeigt ernst molden an seinem bevorzugten ort am flussufer der donau in kritzendorf. er spaziert barfuss durch den wald, erzählt von sich und seiner musik und gibt seine lieder in der wunderbaren natur unverstärkt zum besten. unglaublich atmosphärisch mit einer gewaltigen kameraführung unter der regie von jürgen moors. einfach ein traumhaftes paket und pflicht!"
bernd schweinberger,
pop-info.at

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